Peru · Ayacucho-Andahuaylas · Teil 01

Der Aufstieg von Ayacucho bis zum Huamina-Pass

Eine neu gestaltete Fotostrecke durch die Anden: vom Busbahnhof in Ayacucho über Chiara und die Puna bis zur Moorlandschaft des Abra Huamina.

Teich in der Anden-Hochebene des Huamina-Passes, Panoramafoto
Hochebene am Huamina-Pass: Wasser, Gras, Wolken und ein Feldweg, der sich langsam durch die Puna zieht.
RouteAyacucho - Chiara - Tocto - Huamina - Ocros
Höheca. 4.300-4.400 m ü. M.
Streckerund 260 km bis Andahuaylas
CharakterFeldwege, Puna, Seenplatte, Schlaglöcher

Überblick

Die Reise beginnt früh am Busterminal der Busfirma Chankas in Ayacucho. Nach der Ausfahrt aus der Stadt steigt die Strecke in die Andenlandschaft auf: zuerst durch Außenquartiere, dann entlang von Feldern, Kaktusregionen, kleinen Siedlungen und Serpentinen. Später verschwinden Bäume und Sträucher; die Route erreicht die Puna mit Ichu-Gras, Moorflächen, Wasserlöchern und einer extrem langsamen Schotterpiste.

Karten der Strecke

Die Karten bleiben als interne Bilddateien erhalten. Externe Quellenlinks und fremde Domains wurden entfernt.

Busterminal Chankas

Die Fahrt beginnt vor Sonnenaufgang. Die Abfahrtszeit ist theoretisch; zuerst wird gewartet, dann wird Gepäck eingeladen, anschließend nimmt der Bus die engen Straßen von Ayacucho und die unbefestigten Außenquartiere.

Der Bus ist ordentlich ausgestattet, aber für Fotografie ungünstig: kleine Klappfenster, Reflexionen im Glas und wenig Möglichkeit, Bilder ohne Scheibeneffekt zu machen.

Sicht auf Ayacucho

Nach der Ausfahrt öffnet sich der Blick auf Ayacucho. Der Feldweg steigt in weiten Kurven an, die Stadt bleibt zurück, und die Andenketten erscheinen immer deutlicher.

Chiara, Felder und Kurven

Die Strecke führt an kleinen Siedlungen, Kartoffelfeldern, Kaktusfeldern, Steinmauern und Bewässerungskanälen vorbei. Der Weg ist kurvig und oft unübersichtlich; die Landschaft bleibt dabei eindrucksvoll offen.

Puna und Andengras

Mit zunehmender Höhe geht die Landschaft in die baumlose Puna über. Das dominierende Gewächs ist das harte Andengras, auch Ichu genannt. Es prägt die Hänge, schützt kleine Tiere, dient traditionell als Material und begleitet die Strecke bis zur Hochebene.

Abra Huamina

Auf rund 4.300 bis 4.400 Metern breitet sich eine flache Hochandenlandschaft mit Wasserlöchern, kleinen Teichen, Grasflächen und Wolkenbildern aus.

Schlaglochreihen und Pfützenschlaglöcher

Die Straße bestimmt das Tempo der Reise. Schlaglöcher, Pfützen, improvisierte Rinnen und weiche Wegabschnitte zwingen den Bus immer wieder zu sehr langsamer Fahrt. Die Landschaft ist großartig, die Infrastruktur bleibt hart und unbequem.