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Nasca • Cahuachi • Archäologie • Biografisches Porträt

Dr. Giuseppe Orefici

Diese neu gestaltete Seite bietet einen kompakten Überblick über Ausbildung, Forschungsfelder, internationale Tätigkeiten, institutionelle Funktionen und Auszeichnungen von Dr. Giuseppe Orefici. Im Zentrum steht sein langjähriger Beitrag zur archäologischen Arbeit in Nasca und besonders zum Forschungsumfeld von Cahuachi.

1946 Geboren in Brescia
25 Jahre archäologische Tätigkeit in Nasca
Mehrere Länder Forschung in ganz Lateinamerika
Dr. Giuseppe Orefici, Profil mit Hut
Biografischer Überblick
Erste Studien, Forschungsarbeit, Führungsaufgaben sowie Auszeichnungen und Ehrungen in einer neu strukturierten Darstellung.
Fotoquelle [1]: Broschüre von Josue Lancho Rojas über Cahuachi.

Profil

Ein klarer Einstieg in die wichtigsten biografischen Eckdaten.

Grunddaten

Giuseppe Orefici wurde 1946 in Brescia geboren. Sein Studium führte ihn durch Brescia, Mailand und Venedig. Früh war er mit dem Centro Camuno für prähistorische Studien in Italien verbunden und arbeitete zudem in einem archäologischen Missionskontext in Nordafrika.

Als markante Station wird seine Teilnahme an der Ersten Italienischen Archäologischen Mission in Algerien im Jahr 1980 genannt. Von dort aus entwickelte sich ein Forschungsweg, der ihn in zahlreiche Regionen Perus und in weitere Länder Lateinamerikas führte.

Publikationskontext dieser Seite

Die Grundlage dieser biografischen Zusammenstellung ist eine Broschüre von Josue Lancho Rojas aus dem Pyramidenmuseum Antonini in Nasca: Cahuachi. El centro ceremonial en adobe más grande del mundo. Die Broschüre wurde Dr. Giuseppe Orefici gewidmet und hebt seine langjährige archäologische Arbeit in der Region hervor.

Die vorliegende Fassung ordnet die Angaben neu, strafft sie stilistisch und macht die inhaltlichen Schwerpunkte schneller zugänglich.

Forschungsfelder und Einsatzorte

Schwerpunkte in Peru sowie weitere Arbeitsorte in Lateinamerika.

Forschungen in Peru

  • Pilcopata, Madre de Dios (1981)
  • Nekropolis von San José, Nasca (1982)
  • Steinritzzeichnungen von Chicchitara, Palpa (1983)
  • Steinritzzeichnungen von Pongo Grande, San Marcos und Quemazón, Nasca (1983)
  • Pueblo Viejo, Nasca (1983–1988)
  • Ritzbilder von Huayhua, Lucanas (1983)
  • Huayurí, Santa Clara, Jumana, Pacheco, Quemado, Atarco, Usaca und weitere Orte im Raum Nasca und Palpa (ab 1989)
  • Ese Eija, Madre de Dios (2002)

Forschungen in weiteren Ländern

  • Río Beni und Tiahuanaco in Bolivien
  • Anavilhanas und Guajaramerín in Brasilien
  • San Agustín in Kolumbien
  • Atacames in Ecuador
  • Lara in Venezuela
  • Ometepe und Ceiba in Nicaragua
  • Feldaufenthalte in Guatemala
  • Chiapas und La Venta in Mexiko
  • Osterinsel und Ahu Tongariki in Chile

Forschungsprofil im Überblick

Die aufgeführten Stationen zeigen ein Arbeitsfeld, das sich nicht auf einen einzigen Fundort beschränkt, sondern systematisch Landschaft, Ritualarchitektur, Felsbilder, Gräberfelder und präkolumbische Kulturräume miteinander verbindet. Besonders deutlich wird dies in Peru, wo Oreficis Tätigkeit von Nasca über Palpa bis in andere Regionen reicht.

Gleichzeitig verweist die internationale Liste auf ein Forschungsinteresse, das die Andenwelt, Amazonien, Mesoamerika und den pazifischen Raum in einen größeren kulturhistorischen Zusammenhang stellt.

Leitung, Funktionen und institutionelle Arbeit

Wissenschaftliche Verantwortung, Organisation und kulturbezogene Beratung.
Institutionsleitung Verantwortlicher Direktor des italienischen Zentrums für präkolumbianische archäologische Studien, des Centro Italiano di Studi Archeologici Precolombiani (CISRAP) in Brescia.
Akademische und kulturelle Mitgliedschaften Mitglied des Centro Camuno für prähistorische Studien, des Atheneums von Brescia, der Akademie der schönen Künste in Italien sowie des Archäologischen Museums von Rovereto.
Lehr- und Führungsaufgaben Geschäftsführender Professor der Universität Biella sowie wissenschaftlicher Berater für kulturelle Großveranstaltungen und Ausstellungen in mehreren europäischen Städten.
Kataloge und Ausstellungen Verantwortlich für Materialien und Texte in Ausstellungs- und Katalogprojekten unter anderem in Gorizia, Genf, Sassari, Mailand, Turin, Bologna und Biella.

Auszeichnungen und Ehrungen

Anerkennungen aus akademischem, staatlichem und regionalem Umfeld.
Akademisch

Doctor Honoris Causa

Verliehen von der Nationalen Universität Federico Villarreal im Jahr 1989.

Staatlich

Ritter der Republik Italien

Überreicht durch den Präsidenten Italiens im Jahr 2004.

Regional

Abraham-Valdelomar-Orden

Großrittermedaille der Regionalregierung von Ica, verliehen 2006.

Bürgerschaftlich

Ehrenmitgliedschaft

Ehrenmitglied beim Löwenklub von Brescia, ebenfalls 2004.

Lokal

Zivilmedaille der Stadt Nasca

Mit der Würdigung als bevorzugter Sohn der Stadt Nasca, 1995.

Weitere Anerkennungen

Weitere Ehrungen

Die Broschüre verweist zusätzlich auf weitere Auszeichnungen, die hier nicht im Einzelnen aufgelistet werden.

Bilddokument

Dr. Giuseppe Orefici mit Kollegen

Dr. Giuseppe Orefici mit Kollegen. Das zweite Foto der ursprünglichen Seite unterstreicht den institutionellen und kooperativen Charakter seiner Arbeit im archäologischen Umfeld von Nasca.

Fotoquelle [2]: Broschüre von Josue Lancho Rojas, Ausgabe des Antonini-Museums und der Hotelkette Casa Andina.

Praktische Hinweise

Pyramidenmuseum Antonini, Nasca
Museo Antonini de las pirámides de Nasca
Avenida La Cultura 600
Nasca

Telefon
0051-(0)56-523 100 / 523 444

E-Mail
cahuachi@terra.com.pe

Unterstützung der Broschüre
Casa Andina
Bulevar Bolognesi 367, Nasca
Tel. 0051-(0)56-523 563